Erste Hilfe für Bildung und Betreuung

Erste-Hilfe-Kurs für Kitas und Schulen

Der offizielle 9-UE-Präsenzkurs für pädagogische Fachkräfte und Betreuungspersonen – praxisnah, für Notfälle bei Kindern und Erwachsenen, auf Wunsch direkt in Ihrer Einrichtung.

Für Betriebe kostenfrei** Für berechtigte Betriebe kann eine Kostenübernahme durch den zuständigen Unfallversicherungsträger möglich sein. Voraussetzungen müssen vor dem Kurs geklärt werden.
Erste-Hilfe-Schulung in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder
Umfang9 Unterrichtseinheiten
KursgrößeMax. 20 Teilnehmende
AuffrischungIn der Regel alle 2 Jahre
KostenFür berechtigte Betriebe kostenfrei*

Pflicht-Check starten

Kursprofil

Warum dieser Kurs anders ist

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Atemwege, Kreislauf, Reaktionen und typische Notfälle unterscheiden sich – deshalb trainiert dieser Kurs Erste Hilfe für Kinder und Erwachsene gezielt für den Alltag in Kitas, Schulen und Betreuungseinrichtungen.

Alle Maßnahmen werden praktisch an geeignetem Übungsmaterial trainiert – nicht nur theoretisch erklärt.

Kindgerechte Notfälle

Typische Situationen mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.

Kinder und Erwachsene

Unterschiede erkennen und Maßnahmen sicher anpassen.

Einrichtung im Blick

Notruf, Gruppe, Betreuung und Übergabe gemeinsam organisieren.

Anerkannter 9-UE-Kurs

Für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, praxisnah und inhouse möglich.

Kurs im Vergleich

Normaler Erste-Hilfe-Kurs

Allgemeine Notfälle bei Erwachsenen im betrieblichen Alltag.

  • Anerkannte Standardqualifikation
  • Fokus auf Erwachsenennotfälle

Trainingsinhalte

Häufige Notfälle bei Kindern – und was dabei besonders ist

Notfälle bei Kindern sind oft anders zu bewerten als bei Erwachsenen. Häufig geht es um Atemwege, Stürze, Fieberkrämpfe, allergische Reaktionen oder plötzliches Verschlucken. Im Kurs wird deshalb besonders praxisnah trainiert, wie Situationen sicher eingeschätzt und erste Maßnahmen kindgerecht eingeleitet werden.

Atemwegsnotfälle und Verschlucken

Kinder reagieren schneller kritisch, die Atemwege sind enger – rasches, ruhiges Handeln ist entscheidend.

Stürze, Kopfverletzungen und Platzwunden

Häufig im Alltag von Kita und Schule: Nicht jede Verletzung sieht dramatisch aus, muss aber richtig beobachtet und eingeschätzt werden.

Krampfanfälle und plötzlich verändertes Bewusstsein

Zum Beispiel Fieberkrampf: Ruhe, Absicherung, klare Abläufe – Notruf und Betreuung der Gruppe mitdenken.

Allergische Reaktionen und Anaphylaxie

Bei bekannten Allergien besonders wichtig: Symptome erkennen und Notfallabläufe in der Einrichtung vorbereiten.

Verbrennungen, Verbrühungen und Hitze

Typische Alltagsrisiken: schnelle Erstmaßnahmen, Kind beruhigen und weitere Gefahren verhindern.

Genauso wichtig wie die medizinische Erstversorgung: Notruf absetzen, Gruppe absichern, Informationen übergeben und die Betreuung bis zum Rettungsdienst kindgerecht fortführen.

Zielgruppe

Für wen der Kurs gedacht ist

Der Kurs richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Betreuungspersonen, die in Einrichtungen mit Kindern oder Jugendlichen Verantwortung tragen.

  • Kitas und Krippen
  • Schulen
  • Ganztag und Hort
  • Kindertagespflege
  • Schulbegleitung und Betreuung
  • weitere Betreuungseinrichtungen je nach Bedarf

Pflichten im Überblick

Pflicht-Check für Kitas, Schulen und Betreuungseinrichtungen

Bildungs- und Betreuungseinrichtungen brauchen eine eigene Betrachtung – der allgemeine betriebliche Pflicht-Check passt hier nicht. Entscheidend sind zum Beispiel Kindergruppen bzw. Kollegiumsgröße, Unterrichts- und Betreuungszeiten, Ausflüge, getrennte Standorte und landesspezifische Vorgaben. Der eigenständige Kita- und Schul-Pflicht-Check von HansePuls hilft bei einer ersten Einschätzung.

Bundesland kann relevant sein

Regelungen für Kitas und Schulen unterscheiden sich je nach Bundesland.

Einrichtungsart ist entscheidend

Kita, Schule, Hort oder Kindertagespflege haben unterschiedliche organisatorische Ausgangslagen.

Dienstplan, Gruppen und Standorte mitdenken

Schichten, Gruppengrößen, Ausflüge und mehrere Standorte verändern den tatsächlichen Bedarf.

Eigenständiger Pflicht-Check für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

Wählen Sie Bundesland, Einrichtungsart und Standorte – der Check ordnet Ihre Angaben in eine erste, unverbindliche Einschätzung ein. Die vollständige Auswertung steht direkt im Anschluss zur Verfügung, inklusive PDF-Download.

Der Check ersetzt keine Rechtsberatung und keine individuelle Gefährdungsbeurteilung.

Terminanfrage

Erste-Hilfe-Kurs anfragen

Fragen Sie den 9-UE-Kurs für bis zu 20 Teilnehmende inhouse in Ihrer Einrichtung an. Den konkreten Termin stimmt HansePuls mit Ihnen ab; die Kostenübernahme klären Sie separat mit dem zuständigen Unfallversicherungsträger.

Fragen Sie Schulungsart, Standort und Wunschzeitfenster online an. Falls kein Termin auswählbar ist, erreichen Sie HansePuls per Telefon oder E-Mail.

FAQ

Häufige Fragen

Welcher Erste-Hilfe-Kurs ist für Kitas und Schulen der richtige?

Der offizielle 9-UE-Kurs für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Er verbindet Erste Hilfe bei Kindern und Erwachsenen und legt in den praktischen Übungen besonderen Wert auf kindgerechte Notfallsituationen und altersbedingte Unterschiede.

Gilt der Kurs auch für betriebliche Ersthelfende?

Ja. Die Teilnahme qualifiziert zugleich für den Einsatz als betriebliche Ersthelfende. Der Kurs ersetzt aber kein einrichtungsspezifisches individuelles Notfalltraining, sondern ergänzt es.

Wie oft sollte die Auffrischung erfolgen?

In der Regel spätestens alle zwei Jahre. Ob und für wen der Kurs konkret erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Einrichtung ab.

Können wir den Kurs direkt in unserer Einrichtung durchführen?

Ja. Der Kurs findet inhouse in Ihrer Einrichtung statt, mit maximal 20 Teilnehmenden als Präsenztraining mit praktischen Übungen.

Was prüft der Kita- und Schul-Pflicht-Check?

Der eigenständige Pflicht-Check für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen berücksichtigt Bundesland, Einrichtungsart, Gruppen bzw. Kollegiumsgröße, Dienstplan, Standorte und Ausflüge und ordnet Ihre Angaben in eine erste, unverbindliche Einschätzung ein.

Wie funktioniert die Kostenübernahme?

Eine Kostenübernahme ist möglich, wenn der zuständige Unfallversicherungsträger sie bestätigt – automatisch ist sie nicht. Zuständigkeit und Kostenübernahme müssen vor dem Kurstermin geklärt werden; HansePuls unterstützt organisatorisch, entscheidet aber nicht über die Förderung. Liegt keine gültige Bestätigung vor, gilt der vereinbarte Selbstzahlerpreis.

Fragen zur Schulung?

Wir helfen Ihnen persönlich weiter.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir klären Ablauf, Termin und Voraussetzungen gemeinsam mit Ihnen.